CORONA VIRUS

Aktuelle Informationen - Stand: 27.10.2020

CORONA MASSNAHMEN ab 25.10.2020


4 Farben der Ampel und ihre Bedeutung:
o    Grün: geringes Risiko; einzelne Fälle, isolierte Cluster
o    Gelb: mittleres Risiko; moderate Fälle, primär in Clustern
o    Orange: hohes Risiko; Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar
o    Rot: (BEZIRK AMSTETTEN) sehr hohes Risiko; unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung


Ein Mund-Nasen-Schutz ist in folgenden Bereichen zu tragen:
•    Verkehr
o    In öffentlichen Verkehrsmitteln, U-Bahnstationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen, Flughäfen und Taxis
o    In Seil- und Zahnradbahnen, Flugzeugen, Reisebussen und Ausflugsschiffen
•    Fach- und Publikumsmessen
o    Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, selbst wenn der 1-Meter-Abstand eingehalten werden kann
•    Gesundheitsbereich
o    In Krankenanstalten, Kuranstalten, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen sowie an sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, für BewohnerInnen in allgemein zugänglichen Räumen sowie für BesucherInnen und für MitarbeiterInnen bei BesucherInnenkontakt
•    Demonstrationen
o    Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann
•    Beherbergungsbetriebe
o    In allgemein zugänglichen Bereichen für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Kundenkontakt . Bei Gastronomie-Betrieb gelten die Gastronomieregeln
•    Handel und Dienstleistungen
o    In sämtlichen Betriebsstätten für Kundinnen und Kunden sowie Personal im Kundenbereich in geschlossenen Räumen (z.B. Supermarkt, Autohandel, Banken, Versicherungen, Friseure, Apotheken, etc.). Dies gilt auch für Verbindungsbauwerke von Betriebsstätten, die baulich verbunden sind (z.B. Einkaufszentren)
o    In Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten für den Parteienverkehr
o    In Bädern für Badegäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen Feuchträumen, wie Duschen und Schwimmhallen)
o    In Sportstätten für Gäste und für Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen bei Sportausübung und in Feuchträumen dh. in Duschen und Schwimmhallen)
o    In Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven sowie sonstigen Freizeiteinrichtungen für Gäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
o    Die Betreibenden sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt einen MNS zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
•    Märkte und Gelegenheitsmärkte (z.B. auch Weihnachts- und Adventmärkte)
o    Sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien
•    Gastronomie
o    In der Gastronomie für Personal bei Kundenkontakt und für Kundinnen und Kunden, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich (z.B. Gastgarten). Der Mund-Nasen-Schutz darf nur während des Verweilens am Verabreichungsplatz abgenommen werden.
•    Veranstaltungen
o    Bei Veranstaltungen sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien (auch am Sitzplatz)
Außerdem kann es lokale Zusatzregelungen geben. Genauere Informationen finden Sie unter:  https://corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/
Neue Maßnahmen der Bundesregierung zur Senkung der Infektionszahlen ab 25. Oktober
Aufgrund der steigenden Infektionszahlen – und im Hinblick auf die nahende Wintersaison – hat sich die Bundesregierung mit den Landeshauptleuten auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen verständigt.
Folgende Regelungen treten mit Sonntag, 25. Oktober 2020, in Kraft:
Beim Betreten öffentlicher Orte ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, wieder ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
Regelungen in der Gastronomie
•    Besuchergruppen in geschlossenen Räumen max. sechs Personen
•    Besuchergruppen im Freien max. zwölf Personen
•    In die Personenhöchstgrenze nicht einzurechnen sind insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder dieser Personen oder Minderjährige, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen.
•    Sonderfall: Für Besuchergruppen, die ausschließlich aus Personen bestehen, die im gemeinsamen Haushalt leben, gilt keine Personenobergrenze
•    Mund-Nasen-Schutz-Pflicht gilt sowohl in geschlossen Räumen als auch im Freiluftbereich abseits vom Verabreichungsplatz
•    Speisen und Getränke dürfen in geschlossen Räumen als auch im Freiluftbereich nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen konsumiert werden
o    Ausnahme: Konsumation von Speisen und Getränke im Freien an Imbissständen (z.B. Würstelstände, Kebabstände, Punschstände und Gastronomiestände von Märkten)
•    Nach der Sperrstunde dürfen im Umkreis von 50 Metern um Betriebsstätten des Gastgewerbes keine alkoholischen Getränke konsumiert werden
•    Ab 1. November 2020: Verpflichtendes Präventions-/Hygienekonzept für Betriebe mit mehr als 50 Verabreichungsplätzen sowie die Bestellung eines COVID-19 Beauftragten
•    Ein Muster-Präventionskonzept für Gastronomiebetriebe steht zur Verfügung.
Regelungen für Veranstaltungen sowie private Zusammenkünfte (Zusammentreffen außerhalb der beruflichen Tätigkeiten, z.B. Tanzschule, Zusammentreffen in Vereinslokalitäten)
•    Ausnahmen sind weiterhin für Begräbnisse vorgesehen mit einer Höchstzahl von 100 statt 500 Personen
•    Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze:
o    max. sechs Personen (statt bisher zehn) in geschlossenen Räumen
o    max. zwölf Personen (statt bisher 100) im Freiluftbereich
o    In die Personenhöchstgrenze nicht einzurechnen sind insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder dieser Personen oder Minderjährige, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen
•    Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen:
o    max. 1.000 Personen (statt bisher 1.500) Personen in geschlossenen Räumen
o    max. 1.500 Personen (statt bisher 3.000) Personen im Freiluftbereich zulässig
•    Ab 1. November: Anzeigepflicht bei mehr als sechs Personen in geschlossenen Räumen und bei mehr als zwölf Personen im Freiluftbereich unter Beifügung des Präventionskonzepts bei der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
•    Bewilligungspflicht (unverändert): bei Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen bei der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
•    Bei allen Arten von Veranstaltungen gilt sowohl indoor als auch outdoor immer eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht
•    Das Verabreichen von Speisen und Getränken, mit Ausnahme von Wasser, ist erst ab einer Veranstaltungsdauer von mindestens drei Stunden erlaubt
o    Ausnahme: Verabreichen von Speisen und Getränken sind zulässig, wenn dies der typischerweise kennzeichnende
Regelungen für Massenbeförderungsmittel, dazu zählen auch Seilbahnen, und deren Verbindungsbauwerke inkl. Haltestellen (somit auch Zugangsbereiche von Seilbahnen)
•    Hier ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen

Neuregelungen zum Mund-Nasen-Schutz
•    Ab 7. November 2020 ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen – somit gilt grundsätzlich ein Face-Shield-Verbot

Rahmenbedingungen für Veranstaltungen gemäß § 10 der COVID-19-Maßnahmenverordnung
Veranstaltungen im Sinne der Verordnung sind insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Begräbnisse, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.
Personenobergrenzen
•    Ab 25. Oktober 2020 sind Veranstaltungen mit bis zu 6 Personen im Innenbereich und bis zu 12 Personen im Freiluftbereich, jeweils zuzüglich von höchstens 6 minderjährigen Kindern dieser Personen, möglich.
•    Bei Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beträgt die zulässige Personengrenze in geschlossenen Räumen bis zu 1.000 und im Freiluftbereich bis zu 1.500 Personen.
•    Veranstaltungen mit über 6Personen in geschlossenen Räumen und über 12 Personen im Freien benötigen ab 1. November 2020ein COVID-19-Präventionskonzept und müssen bei der für den Veranstaltungsort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde unter Beifügung des Präventionskonzepts angezeigt werden. Bereits jetzt muss eine COVID-19-Präventionskonzept ab 50 Personen in geschlossenen Räumen und über 100 Personen im Freien erstellt werden.
•    Bei Veranstaltungen mit über 50 Personen in geschlossenen Räumen und über 100 Personen im Freien muss ein/e COVID-19-Beauftragte/r bestellt werden.
•    Bei Veranstaltungen über 250 Personen braucht es die Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.
•    Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen.
•    Bei Zusammenkünften zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Vorbereitung und Durchführung von Fahraus- und –weiterbildungen sowie bei allgemeinen Fahrprüfungen gelten die Personenobergrenzen nicht.
•    Autokinos und weitere Kulturveranstaltungen (Theater, Konzerte, Kabaretts, etc.), die in mehrspurigen Kraftfahrzeugen sitzend besucht werden, unterliegen nicht der Personenbeschränkung.
•    An einem Veranstaltungsort können mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sofern die Personenobergrenze pro Veranstaltung nicht überschritten wird und durch organisatorische Maßnahmen (z.B. räumliche oder bauliche Trennung, zeitliche Staffelung) eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen ist.
COVID-19-Präventionskonzept
•    Für alle Veranstaltungen mit über 6 Personen in geschlossenen Räumen und über 12 Personen im Freien ist ab 1. November 2020 ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Bereits jetzt muss eine COVID-19-Präventionskonzept ab 50 Personen in geschlossenen Räumen und über 100 Personen im Freien erstellt werden.
•    Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen.
•    Dieses Konzept umfasst einerseits Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie andererseits Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos, wie insbesondere:
o    Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
o    Spezifische Hygienevorgaben,
o    Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
o    Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
o    Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.
o    Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.

Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz
•    Prinzipiell ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Innerhalb einer Gruppe von höchstens 6 Personen (zuzüglich von höchstens 6 minderjährigen Kindern dieser Personen) kann der Mindestabstand entfallen.
•    Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen kann der Mindestabstand auch zu Personen der gemeinsamen Besuchergruppe unterschritten werden.
•    Die Sitzplätze bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind so anzuordnen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Ist dies nicht möglich, sind die jeweils seitlich daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
•    Zudem ist ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz (ab 7.11.2020 nur eng anliegender MNS zulässig!) zu tragen (indoor und outdoor).
•    Bei Schulungen, sowie Aus- und Fortbildungen muss kein MNS getragen werden, während sich die Teilnehmer/innen auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie beim Vortrag. Kann Mindestabstand bzw. das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgrund der Eigenart der Aus- und Fortbildung oder Schulung nicht eingehalten werden, ist das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren
Verpflegung und Sperrstunden
•    Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten die Regeln der Gastronomie gemäß dem § 6 der COVID-19-Maßnahmenverordnung.
•    Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen dürfen Speisen und Getränke (ausgenommen Wasser) erst ab einer Veranstaltungsdauer von mindestens 3 Stunden verabreicht werden. Dies gilt nicht, wenn die Verabreichung von Speisen und Getränken an den zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen typischerweise kennzeichnender Bestandteil der Veranstaltung ist (z.B. Gala-Dinner).
•    Für die Sperrstunde bei Veranstaltungen gelten dieselben Einschränkungen wie in der Gastronomie – Öffnungszeiten von 5 Uhr bis 1 Uhr früh, soweit nicht restriktivere Sperrstundenregelungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften entgegenstehen.


5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

    
1. Mindestens 1 Meter Abstand zu fremden Personen halten.
2. Auf Händeschütteln bei der Begrüßung verzichten.
3. Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen.
4. Hände mehrmals täglich waschen.
5. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.